| 2009/2010 |
Wandern in der Antarktis ist abhängig von lokalen Wetterbedingungen und regionalen Umweltschutzvorgaben der IAATO. Wir planen 3 verschiedene Angeboten an Aktivitäten an Land; leichte bis mittelschwere und etwas anspruchsvollere Wanderungen im Umkreis des Anlandebereiches. Für jeden ist etwas mit dabei.
Diese Reise ist für Landentdecker und Wanderer bestimmt. Wandern in der Antarktis ist abhängig von lokalen Wetterbedingungen und regionalen Umweltschutzvorgaben der IAATO. Wir planen 3 verschiedene Angeboten an Aktivitäten an Land; leichte bis mittelschwere und etwas anspruchsvollere Wanderungen im Umkreis des Anlandebereiches. Für jeden ist etwas mit dabei. Die Wanderstrecken sind in der Regel pro Anlandung ca. 4 km lang. Es sind Anlandungen jeweils für den Vormittag und den Nachmittag eingeplant. Dauer der Wanderungen variieren zwischen 2-3 Std./Anlandung. Einfache Wanderungen sind kürzer. Der Expeditionsleiter entscheidet an Bord über das endgültige Wanderprogramm. Wir empfehlen die Mitnahme von knöchelhohen Wanderschuhen mit Profilsohle und Gamaschen. Schneeschuhe werden an Bord leihweise zur Verfügung gestellt und passen auf alle Schuhgrößen. Eine Kolonie von Kaiserpinguinen ist an der Südseite von Snow Hill Island zuhause. Je nach vorherrschenden Eisbedingungen versuchen wir, uns dieser Kolonie zu nähern und zwischen Snow Hill Island und James Ross Island an die Eiskante heranzurücken, um die jungen Kaiserpinguine auf Ihrem Weg zum offenen Wasser zu beobachten. Sollten wir die Kaiserpinguine nicht finden, dann bleibt uns ein spannender Landausflug auf Snow Hill Island mit einem Besuch der historischen Hütte der schwedischen Nordenskjöld Expedition. Anschließend besuchen wir Seymour Island, um dort Fossilien zu bewundern.
Reiseverlauf
1. Tag:
Am Nachmittag heißt es: “Herzlich Willkommen an Bord”. Unser Einstiegshafen liegt in der südlichsten Stadt der Erde: Ushuaia. Die pittoreske Hauptstadt Feuerlands in Argentinien, eingerahmt von der schneebedeckten Martial-Bergkette, ist zum Beaglekanal hin ausgerichtet. Die erste Etappe unserer Reise führt dann auch durch diesen von Kapitän Fitz Roy und Charles Darwin 1834 entdeckten, wild zerklüfteten Kanal nach Osten bis zum offenen Atlantik.
2. und 3. Tag:
Kap Hoorn und die Spitze der Antarktischen Halbinsel sind ca. 1050 Seemeilen durch die berüchtigte Drake Passage getrennt. Die vorgelagerte Spitze Südamerikas bringt wärmeres Wasser mit nach Süden, das auf polares Wasser in der Antarktis trifft. Dieser Treffpunkt der polaren und subpolaren Meeresströmungen wird Konvergenz genannt. Diese beeinflusst nicht nur die Ausdehnung und Richtung der Eisbergbewegungen – die allgemeine nordöstliche Richtung der Drift innerhalb der Drake Passage ist dafür verantwortlich, daß Eisberge unterschiedlicher Größe innerhalb dieses Gebietes das ganze Jahr über auftreten – sondern sorgt auch für ein besonders reichhaltiges Nahrungsangebot im Südatlantik. So ist es nicht verwunderlich, daß Wander-, Graukopf-, Schwarzbrauen- und Rauchiger-Albatros, sowie verschiedene Sturmschwalben, wie etwa Buntfüssige-, Schwarzbauch-, Weissflügel- und Kapsturmvogel zu unseren ständigen Begleitern zählen. Auch Silber-, Blau- und Schneesturmvogel geben uns die Ehre.
4. Tag:
Ein typischer Reiseverlauf in das Weddell Meer und die Antarktische Halbinsel könnte sich wie folgt gestalten. Diese Reisebeschreibung und Fahrtroute ist beispielhaft und richtet sich nach den vorherrschenden Bedingungen. Der Expeditionsleiter bestimmt das entgültige Tagesprogramm. Wir fahren durch den Antarktic Sund in das für seine großen Tafeleisberge berüchtigte Weddell Meer hinein. Gigantische Eisberge kündigen die Ostseite der Antarktischen Halbinsel an. Auf Dundee Island planen wir eine Anlandung auf der flachen Westseite, dort wo der Amerikaner Lincoln Ellsworth eine Landebahn für seinen Transantarktisflug im Nov-Dez 1935 errichten liess. Dieses Gebiet eignet sich für ausgedehnte Wanderungen entlang der Küste. Wir planen im Anschluss eine Anlandung auf Paulet Island, wo Millionen von Adelie Pinguinen beheimatet sind.
5. Tag:
Am Nachmittag besuchen wir Snow Hill und besichtigen die historischen Überreste der schwedischen Nordenskiöld Expedition. Je nach Eisbedingungen versuchen wir, uns einer Kolonie von Kaiserpinguinen zu nähern. Zwischen Snow Hill Island und James Ross Island steuern wir auf die Eiskante zu, um die jungen Kaiserpinguine auf Ihrem Weg zum offenen Wasser zu beobachten. Sollte uns dieses Manöver nicht gelingen, versuchen wir es am folgenden Tag wieder. Es ergibt sich eventuell die Möglichkeit Seymour Island zu besuchen, wo man man viele Fossilien findet.
6. Tag:
Wenn es die Eisverhältnisse zulassen, dann steuern wir weiter in das Weddell Meer hinein. Unser Ziel heißt Devil Island und Vega Island. Dort leben Kolonien von Adelie Penguinen. Wanderer kommen hier auf Ihre Kosten, vom Aussichtsgipfel gibt es eindrucksvolle Rundblicke auf die vor uns liegende Antarktis. Das Schmelzwasser hat oft wunderschöne Wasserfälle zur Folge, die von den Klippen herabstürzen.
7. Tag:
Wir fahren gen Norden um die Spitze der Antarktischen Halbinsel durch den Antarktic Sund, wo wir eventuell die argentinische Antarktisstation „Esperanza“ auf dem Kontinent (Hope Bay) ansteuern. In dieser Gegend beobachten wir das Treiben der Adelie Pinguine, Kapsturmvögel, Weissgesichts-Scheidenschnäbel, Raubmöwen, Kelpmöwen und Küstenseeschwalben. Wenn man Glück hat, sieht man sogar vereinzelt Kaiserpinguine auf treibenden Eisschollen. Am Nachmittag hoffen wir Gourdin Island zu besuchen. Dort gibt es drei Pinguinarten: Kehlstreifen, Eselspinguin und Adelie.
8. Tag:
Auf der selten besuchten Insel Astrolabe Island werden wir eine große Vielfalt an beheimateten Vogelarten sehen, die hier brüten, wie z.B. der Silbersturmvogel. Auch Raubmöwen, Königskormorane und Kehlstreifpinguine brüten hier an den steilen Felsen. Aber auch Weddell und Pelzrobben halten sich hier oft auf. Am späteren Nachmittag segeln wir entlang der Westseite der Antarktischen Halbinsel. Wright Ice Piedmont gehört zu Graham Land und wurde Mitte des 20. Jhrd. kartographiert. Das Wright Ice Piedmont wurde nach den Brüdern Wilbur and Orville Wright benannt, die als erste mit dem Flugzeug im Dezember 1903 in die Antarktis flogen.
9. Tag:
Unsere Reise führt in südlichere Gefilde, immer entlang der Westseite der Antarktischen Halbinsel. Unser Ziel ist Cuverville Island und Danco Island, beide Inseln inmitten der spektakulären alpinen Bergkulisse der Antarktis. Auf beiden Inseln wollen wir aktiv werden. Es bieten sich wunderbare Wandermöglichkeiten zu Aussichtsgipfeln an. Eselspinguine soweit das Auge reicht und brütende Raubmöwen. Bei Neko Harbour, einer weiteren landschaftlichen Perle der Antarktis, setzen wir unseren Fuß auf den Antarktischen Kontinent. Eine kurze Wanderung führt hinauf zu einem Aussichtspunkt, wo wir das Krachen der kalbenden Gletscherfront in dieser atemberaubenden Bucht beobachten. Wir hoffen, sofern uns die Zeit bleibt, der Paradies Bucht einen Besuch abzustatten. Diese Bucht wäre der südlichste Punkt unserer Reise. Es lohnt sich, nach Buckel- und Zwergwalen Ausschau zu halten.
10. Tag:
Wir steuern durch den Neumayer Kanal auf Melchior Islands zu. Bei guten Bedingungen werden wir vom Zodiac aus die Eisberge aus der Nähe betrachten. Dabei kommen wir meist in Kontakt mit Seeleoparden, Krabbenfresserrobben und Walen.
11. und 12. Tag:
In der Drake Passage haben wir noch einmal die Möglichkeit, Seevögel zu beobachten und unsere alten Bekannten, die riesigen Wanderalbatrosse, wiederzutreffen.
13. Tag:
In den frühen Morgenstunden erreichen wir den Hafen von Ushuaia und verabschieden uns vom Schiff, Expeditionsmannschaft und der Crew.
Alle beschriebenen Programme sind beispielhafte Reiseverläufe und dienen zur ersten Orientierung. Die Landgänge sind jeweils abhängig von den aktuellen Wetter– und Eisverhältnissen und den unplanmässigen Wildlife Begegnungen vor Ort. Der Reiseverlauf wird während der Reise den vorgegebenen Verhältnissen angepasst. Nur so können wir sicherstellen, unseren Passagieren eine größtmögliche Vielfalt an Landschaften und Tierwelt zu bieten. Unsere Expeditionsleiter entscheiden über das endgültige Programm.
Bitte denken Sie daran: Flexibilität ist entscheidend für den Erfolg von Expeditionsreisen.
Aufgrund der ständing steigenden Ölpreise, ist es der Reederei aus ökonomischen Gründen vorbehalten, die Antriebsgeschwindigkeit auf eine Antriebswelle zu reduzieren, um somit effektiv Treibstoff einzusparen. Das tut auch der Umwelt gut. Der Gesamtcharakter der Reise bleibt erhalten. Von dieser Maßnahme wird nur in guten Bedingungen Gebrauch gemacht. Die Sicherheit der Passagiere, Angestellten, Crew und des Schiffes haben absolute Priorität.
Eingeschlossene Leistungen:
- Schiffspassage in der gebuchten Kabinenkategorie inkl. Vollverpflegung an Bord inkl. Snacks, Kaffee, Tee
- Wanderungen, sämtliche Zodiacanlandungen und sonstige Aktivitäten während der Schiffsreise
- Lektorenprogramm und Betreuung durch ein erfahrenes, englischsprachiges Expeditionsteam
- Servicetaxes und Hafengebühren vorbehaltlich Nachforderungen der Reederei
- Ausführliches Informationsmaterial zu Ihrer Reise mit Zugang der Reisebestätigung
Nicht eingeschlossene Leistungen:
- Flüge – diese bieten wir Ihnen wir selbstverständlich gerne ab Ihrem gewünschten Abflugort und in der zum Buchungszeitpunkt günstigst verfügbaren Klasse an!
- Persönliche Ausgaben wie Getränke, Souvenirs, Trinkgelder, Vor- und Nachprogramme, evtl. Zusatzübernachtungen etc.
- Reiseschutz – wir beraten Sie gerne darüber und schließen diese gerne für Sie ab
Termine Preis
Termin 2009: 03.12. – 15.12.2009
| Preise 2010/Person/EUR: | 3-Bett o. Bad | Doppel o. Bad | Doppel m. Bad | Superior | Suite |
| 4.350,-- | 5.190,-- | 5.950,-- | 6.930,-- | 7.540,-- | |
| Einzelzi. /Kabinenzuschlag | 80% |
Sollte der Rohölpreis bis 3 Monate vor Reisebeginn den Preis von USD 80,00/Barrel erreichen oder überschreiten, behält sich die Reederei vor, nachträglich einen Treibstoffzuschlag in Höhe von EUR 16,00/Passagier/Nacht zu erheben.